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Wie groß ist meine Wohnung?
Regelmäßig geht es durch die Medien: Die Überwiegende Zahl der Mietverträge weist eine falsche Wohnfläche aus. Woran liegt das?
Ich will versuchen, einige Hintergründe zu beleuchten.

Fehlerquelle: Falsche Pläne
Oft werden beim Bau kurzfristig Änderungen beschlossen (man möchte zum Beispiel das Kinderzimmer doch lieber etwas größer haben). Diese Änderung wird dann zwar in die Pläne für die Handwerker eingearbeitet, aber der Bauherr behält seine Unterlagen. Nimmt er diese nun als Grundlage für seine Flächenberechnung, ergeben sich natürlich falsche Raumgrößen. Dazu kommt die
Fehlerquelle: Falsche Berechnung
Selbst wenn die Pläne korrekt sind lauern hier zwei Gefahren. Man kann sich beim Rechnen schlicht vertippen. Wem ist das auf dem Taschenrechner noch nicht passiert? Zudem weisen die Baupläne Rohbaumaße aus. Der Putz auf den Wänden ist dort nicht berücksichtigt. Sind keine Pläne vorhanden, oder wurde das Haus in der Vergangenheit renoviert und umgebaut kommt man ums Ausmessen nicht herum:
Fehlerquelle: 'Zollstock'
Man nimmt einen Zollstock - oder Gliedmaßstab, wenn man möchte - und misst Länge und Breite des Zimmers.
Kein Problem? Doch: Die meisten Leute messen von Fußleiste zu Fußleiste, die Wohnfläche rechnet sich aber von Wand zu Wand. Außerdem muss man den Zollstock mehrfach ansetzen (man markiert dabei das Ende mit dem Finger auf dem Boden) und jedes Mal besteht die Möglichkeit, dass sich die Messung um ein paar Millimeter verschiebt. Da kommt dann schon mal ein halber Quadratmeter Abweichung zustande. Pro Zimmer.
Fehlerquelle: Wohnflächenberechnungverordnung nicht beachtet
Der häufigste Fehler ist die falsche Berechnung von Flächen unter Dachschrägen. Aber auch sonst lauert hier eine Fülle von Fallstricken.

Richtig gemessen, richtig gerechnet, Vorschriften beachtet - und trotzdem eine Abweichung!
Was ist denn jetzt passiert?

Nichts schlimmes, vermutlich.
Oft ist eine Ecke im Raum nicht absolut rechtwinklig. Eine Wand steht etwas schräg und das Zimmer ist an einem Ende z.B. 4,00 m breit, am anderen Ende 4,02 m. Würde Ihnen so etwas auffallen?
Haben Sie einen Balkon? Der wird zur Hälfte zur Wohnfläche gerechnet. Oder doch nur zu einem Viertel? Hier gibt es, wie an anderen Stellen auch, einen Ermessensspielraum.

Nimmt man dazu noch Ungenauigkeiten der Messungen selbst (ein Laser misst sehr präzise: auf welchen Punkt einer dicken Struktur- oder Raufasertapete trifft er gerade?) erkennt man: Es ist schlichtweg unmöglich, die Wohnfläche auf den Quadratzentimeter genau zu bestimmen. Bei jeder Berechnung gibt es geringfügige Abweichungen.
Deshalb sind solche Abweichungen auch zulässig, wenn sie im Rahmen von 10 % bleiben.

Haben Sie jedoch den Verdacht, dass die Fläche Ihrer Wohnung deutlich von der im Vertrag angegebenen Fläche abweicht sollten Sie nich zögern, einen Fachmann nachmessen zu lassen. Die Kosten lohnen sich gegebenenfalls durch eingesparte Mietzahlungen sehr schnell.
Ich berechne € 2,20 (incl. 19 % MWSt) pro Quadratmeter Wohnfläche, und dafür erhalten Sie eine maßstäbliche Grundrisszeichnung (mit allen erforderlichen Maßangaben damit die Berechnung nachprüfbar ist), mit den Flächen der einzelnen Räume und der Gesamtfläche.






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